Mittwoch, 17. Dezember 2014

Rund um das "Wohnen"

...vor längerer Zeit wurden dem Bremer Deern ein paar Fragen zum Thema "Wohnen" gestellt, die sie unter anderem an mich weitergereicht hat.. vielen Dank dafür! Da die Themen "Wohnen", "Einrichtung" und "Umzug" seit ein paar Wochen immer präsent sind und viel darüber nachgedacht wurde, beantworte ich die 11 Fragen sehr gerne, wenn auch etwas verspätet..

An welchem Ort wohnst Du und wie?
Ich wohne in Hannover in einem schönen Stadtteil nahe der Innenstadt, in dem es viele Cafes, Restaurants und Geschäfte gibt.. seit kurzer Zeit bin ich in einer neuen Wohnung - 3 Zimmer mit Balkon, Badewanne und nur ein paar Straßen von meiner alten Wohnung entfernt, ich habe also glücklicherweise innerhalb meines Viertels umziehen können. Und ich fühle mich hier schon sehr wohl, auch wenn noch nicht alles fertig dekoriert ist und ein paar Möbel noch nicht geliefert wurden.

Bist Du glücklich an Deinem Wohnort oder überlegst Du, irgendwann noch einmal umzuziehen?
Ausschließen tue ich das gewiss nicht, aber erstmal bleibe ich nun hier. Hier fühle ich mich gut und zuhaus, entdecke immer wieder Neues, bummel gern über die Einkaufsmeile, trinke den besten Cappuccino im Lieblingscafé und sehe bekannte Gesichter, kann schnell aus dem Alltag fliehen und den Kopf bei einem Spaziergang im Stadtwald oder am Maschsee freikriegen - hier ist es schön. 

Wo würdest Du in diesem Fall am liebsten landen?
Ich würde sehr gern mal in Berlin oder Hamburg wohnen. Beide Städte gefallen mir einfach, bei beiden fängt das Herz an ganz schnell zu schlagen, wenn ich mit dem Zug einfahre, durch beide laufe ich unheimlich gerne, sehe Neues, treffe liebe Freunde, lasse mich treiben. Ich weiß nicht, wie es wäre, dort tatsächlich zu wohnen, aber gut vorstellen kann ich es mir... außerdem würde ich gerne mal am Meer leben, das wäre wunderbar.


Und wie würdest Du da dann wohnen wollen – ländlich, urban, mit Garten oder in einem Loft?
Mein Wohntraum ist eine gemütliche, helle Altbau-Wohnung mit alten Dielen, Stuck an der Decke und großen Flügeltüren. Die Wohnung liegt in einem grünen Stadtteil mit vielen Cafés, kleinen Geschäften voller Kreativität und schöner Produkte.. es gibt eine Wohnküche, in der Platz für Lieblingsmenschen ist und in der es immer gut duftet - nach frischem Kaffee, selbstgebackenem Brot oder Kuchen, einer guten Bolognese.. es gibt einen großen Balkon bzw. eine Terasse, die von der Küche ausgeht. Vom Schlafzimmer geht zusätzlich ein kleiner französischer Balkon ab, auf dem man morgens in der Sonne einen Milchkaffee trinken und entspannt in den Tag starten kann... 

Hast Du WG-Erfahrung und wenn ja, wie war die Zeit?
Während meiner Ausbildung habe ich in einer WG gelebt und hatte dort eine ganz wunderbare Zeit - ich hatte das Glück anstatt 1 großen Zimmers 2 kleine zu bekommen und habe es mir dort nach meinem Auszug von zuhause sehr gemütlich gemacht.. der Weg zur Arbeit war kurz, die Stadt zwar klein aber süß und genau das Richtige in dem Moment, meine beiden Jungs und ich haben häufig etwas Schönes unternommen, gefeiert, es uns auf dem Dach (unserer inoffiziellen Terasse) in der Sonne gut gehen lassen, gemeinsam gekocht, gelacht und manchmal auch geweint bzw. getröstet. Ich denke sehr gern an die Zeit zurück & freue mich über die vielen Stunden, die wir gemeinsam erlebt haben und die Erinnerungen, die ich mitnehmen konnte... 

 

Wie sorgst Du dafür, dass Du Dich in Deinen eigenen vier Wänden wohlfühlst?
Ich mache es mir sehr gern gemütlich und schön - mit liebsten Bildern an der Wand, kleinen Lichtquellen und vor allem Blumen! Es vergeht kaum eine Woche ohne frische Blumen - das ist ein Luxus, den ich mir gern gönne und der für mich ganz viel ausmacht... 

Welcher Raum gefällt Dir zuhause am besten und welchen behandelst Du eher stiefmütterlich?
Ich liebe mein neues Wohnzimmer... hier mache ich es mir abends gemütlich, freue mich über meinen neuen großen Esstisch und darauf, hier bald viele liebe Freunde zu Besuch zu haben - wenn alles fertig ist und der Weihnachtsstress überstanden ist... eher stiefmütterlich wird momentan noch das Arbeitszimmer bzw. Nähzimmer behandelt, was sich aber definitiv ändern wird. Es dient gleichzeitig als "Abstellraum" und momentan finden sich hier auch noch die restlichen leeren Umzugskartons, Werkzeug und viel anderer unschöner Kram. Erstmal ankommen, ein bisschen Zeit vergehen lassen und den Stress der letzten Wochen hinter mir lassen... 

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben?
Schlicht. Ich kann meine Einrichtung keinem bestimmten Stil zuordnen, versuche jedoch, die Räume möglichst klar, ruhig und farblich abgestimmt einzurichten. Grau, weiß, schwarz - das sind die aktuellen Farben, die ich gern um mich habe. Ein weißer Esstisch, dazu eine graue Bank und weiße Stühle. Ein graues Sofa mit schwarzweißen Kissen, weiße Gardinen, eine alte, dunkle Truhe, eine graue Stehlampe.. ich mag die Kombination dieser 3 Farben, genauso wie ich es gerade einfach schön finde, die alte Truhe der Uroma meiner Großmutter neben dem neuen, modernen TV-Schrank zu sehen..

Lieber kreatives Chaos oder penible Ordnung?
Weder noch - ich würde gern behaupten sehr ordentlich zu sein und dass hier kein Staubkorn zu finden ist, aber so ist es nicht (meine Mama wird grad nicken..!). Unter der Woche komme ich abends selten dazu, noch Ordnung zu machen, zu putzen und aufzuräumen, d.h. an diesen Tagen kann es hier durchaus etwas unordentlicher sein (aber ich versuche es, 10 Minuten pro Abend für Ordnung sollte drin sein und dies ist definitiv ein Vorsatz für 2015).. trotzdem ist es hier nicht chaotisch, Klamotten auf dem Boden und nur eine kleine Schneise zum Sofa / Bett gibt es hier nicht. Wenn ich am Wochenende Zeit habe, räume ich gern auf, mache sauber, reiße die Fenster auf und genieße es anschließend sehr, mich in meiner Wohnung aufzuhalten...
 
 

Was ist Dir bei einem Besuch in einer fremden Wohnung zuletzt positiv aufgefallen?
Die vielen kleinen Erinnerungen, Bilder und Karten, die die Bewohnerin an den Wänden, Türen und Regalen angebracht hat. Es gab so viel zu sehen, es war einfach ganz persönlich und individuell eingerichtet. Mich beeindrucken aber auch immer wieder minimalistisch eingerichtete Wohnungen & Zimmer. Wenn Menschen mit den wichtigsten Dingen - Bett, Tisch, Schrank - und ohne viel Deko und Möbel auskommen und das Zimmer trotzdem ganz, ganz gemütlich und einladend wirkt. Ich würde mir häufig gern etwas davon abschauen, schaffe es aber doch nicht.  

Und was ist Dein absolutes Wohn-No-Go?
Geschmäcker sind nun mal verschieden, d.h. ein richtiges No-Go gibt es nicht und ich mag auch niemanden zu nahe treten.. in meinen eigenen 4 Wänden wird es jedoch keine schwarze Ledercouch, keine Eckbankgruppe sowie bunte Wände geben, genauso wie man hier keine grellen Muster oder Farben finden wird. Bei anderen werde ich vielleicht genau das schön finden, aber in meiner Wohnung nicht.. vielleicht kennt ihr das? :)


Nochmals vielen Dank für die Fragen, liebes Bremer Deern! Wer Lust hast, die Fragen ebenfalls zu beantworten, ist herzlich eingeladen - ich freue mich, wenn ihr mir dann einen Kommentar hinterlasst, damit ich gucken kann... :)

Alles Liebe und einen wunderbaren, entspannten Tag,
xx

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Nun ist es fast soweit...

...ich ziehe um - nur noch 2 Nächte in meiner kleinen, gemütlichen Wohnung... nach einer wirklich schönen WG-Zeit während meiner Ausbildung hat es mich dann doch in eine eigene Wohnung gezogen, in der ich nun knapp 6,5 Jahre gewohnt habe. Es kommt mir nicht so lange vor, kann ich mich doch noch gut an den Umzug erinnern... und hier habe ich mich wohlgefühlt, bin im Job-Leben angekommen, bin erwachsener geworden, habe die Umgebung schätzen und lieben gelernt, habe neue Hobbies für mich entdeckt und bin immer gern nach Hause gekommen. Habe meinen Balkon geliebt, die großen Fenster gemocht, Möbel zigmal umgestellt, mich manchmal geärgert, mich häufig arrangiert, mir mehr Platz oder wenigstens ein zweites Zimmer gewünscht, mich hier aber immer zuhause und gut gefühlt. Im Sommer war dann jedoch klar, dass ein kleiner Neuanfang bevorsteht und dass dazu u.a. eine neue Wohnung, ein Tapetenwechsel, für mich gehört. Und so schaute ich mir ein paar Objekte an, verliebte mich zweimal ganz doll, bekam leider mehrere Absagen und musste weiter warten.. und die schon im Geiste geplante Einrichtung zerplatzte immer wieder. Der Wunsch, spätestens im neuen Jahr in einer neuen Wohnung zu sein, rückte mit der Zeit immer weiter in die Ferne.. dann aber -Anfang Oktober- lag ich krank zuhause und fand nach einem langen Mittagsschlaf plötzlich eine Zusage auf meiner Mailbox.. 
Was für ein Glückstag! 


Ein Zimmer mehr als eigentlich geplant, in meinem geliebten Stadtteil, nur ein paar Straßen weiter, mit Einbauküche und Balkon.. perfekt. So habe ich in den letzten Wochen geplant, organisiert, mich in diverse Dinge verliebt, bestellt und geträumt. Und die Zeit raste, denn nun habe ich schon seit 1 Woche die Schlüssel und sitze hier in der noch fast leeren Wohnung, lasse die Räume auf mich wirken und träume von den nächsten Tagen und wie es dann wohl hier aussehen wird.. es werden leider noch nicht alle Möbel da sein, aber doch werden die Räume gefüllt sein, es wird mehr Leben da und kein Echo mehr zu hören sein. Trotz der Vorfreude bin ich aber auch ein wenig wehmütig, meine alten 4 Wände zu verlassen.. meine erste eigene kleine Wohnung, nach so vielen Jahren. Ein komisches Gefühl, noch nicht wirklich real. So viele Erinnerungen hängen hier dran - ein paar werde ich hoffentlich ein Stück weit hier und hinter mir lassen können, andere nehme ich sehr gerne mit. Und dann geht der kleine Neuanfang weiter, auf den ich mich einfach sehr freue und auf den ich seit Monaten warte. Ich freue mich auf mehr Platz, ein eigenes Nähzimmer, eine größere Küche mit mehr Möglichkeiten, meinen Esstisch, Abende mit Freunden, Nähnachmittage mit meiner lieben Freundin B. ... hach, das wird sicher schön. 

Was verbindet ihr mit eurer ersten eigenen Wohnung? Wohnt ihr noch darin, zieht es euch eher in WG´s, denkt ihr noch manchmal an sie zurück? Ich werde sicherlich noch häufig daran & an die schöne Zeit zurückdenken - mit allem Drum & Dran.
Habt es schön, genießt die Vorweihnachtszeit, bis bald!
Alles Liebe, xx

Donnerstag, 27. November 2014

Das analoge Leben

...das Leben 1.0 fährt gerade gefühlt Achterbahn, weshalb es hier ein weniger ruhiger geworden ist. Momentan versuche ich abends noch schnell, meine Mails zu checken, zu beantworten und ein paar meiner liebsten Blogs zu lesen, allerdings braucht das analoge Leben seit einiger Zeit einfach ein wenig mehr Aufmerksamkeit & Zeit... zum einen ist da der Job, der zum einen sehr viel Spaß macht, mich ehrlicherweise mit allem Drum & Dran aber auch seit Wochen fordert und unheimlich viel Zeit, Gedanken und Kraft kostet... dann kommt manchmal wie in der vergangenen Woche leider irgendwann ein gesundheitlicher Knock-Out hinzu, der auch erstmal überstanden und verdaut werden muss und dann ist da noch ein bevorstehender Umzug, der nun doch so plötzlich vor der Tür steht. Es will überlegt, gepackt, eingekauft, geträumt und vor allem geplant werden...


Und ja, Zeit mit Herzensmenschen muss neben dem Ganzen auch unbedingt sein - sei es abends bei einem leckeren Essen, bei einem spontanen Mädels-Tag mit einer alten Freundin, an dem es mal nicht um Jobs oder alltägliche Aufgaben, sondern nur um uns, Schuhe-Shopping, Kaffee trinken und lange Gespräche geht, oder an einem schönen Blogst-Wochenende in Hamburg, das einfach gut für´s Herz war...  und ja, ich brauche auch einfach noch viel Zeit für mich - zum Durchatmen, Kopf ausschalten und runterkommen... am Wochenende gern bei einem Bummel über den Markt, im Lieblingscafé oder ganz einfach mit der Lieblingsserie.. oder bei einer Runde durch den Stadtwald. Die Eilenriede ist fast vor der Tür und ich mag es, die Kamera einzupacken und für ein paar Augenblicke den Alltag hinter mir zu lassen, mir auf dem Weg einen leckeren Cappuccino zu besorgen, die vielen Wege entlang zu spazieren, neue Abzweigungen zu entdecken und einfach abzuschalten - egal zu welcher Jahreszeit. Dann gibt es nach den stressigen Momenten der Woche nur die Kamera, frische Luft und im Anschluß einen freieren Kopf. Hallo Entschleunigung!

 

Die nächsten Wochen wird es hoffentlich ein paar -wenn auch kurze- Momente dieser Art geben, ich versuche sie mir neben dem Umzug, Möbel-Einkauf, -Lieferungen und -Aufbau, Anschlussterminen und dem Job irgendwie zu nehmen. Das wird sicher gut tun, allerdings freue ich mich nun vor allem auf die neue Wohnung, auf den letzten Abend in meiner alten Wohnung - zwischen gepackten Kisten mit meiner lieben Freundin B. und Pizza auf dem Boden - auf die Schlüsselübergabe, die erstmal leeren Räume und ihre Wirkung, auf meine neuen Möbel, mehr Platz, die erste Nacht in der neuen Wohnung, den ersten Mädelsabend bei mir, auf einen kleinen Neuanfang.


Und dann werde ich mich irgendwann -so ab dem 20.12. mit Weihnachten beschäftigen und dieses doch zuweilen ereignisreiche & nervenaufreibende 2014 hoffentlich ganz ruhig zu Ende gehen lassen.. ein wenig Kraft tanken, den Stress der letzten Wochen hinter mir lassen und mit neuer Energie & Motivation in ein neues Jahr starten.. ich freue mich auf (Vorher-Nachher-)Fotos meiner neuen 4 Wände, auf ein Update in meinem Shop, auf Wochenendtrips zu Freunden... und mehr Leben hier auf dem Blog. Ich möchte euch so gern noch mit nach Hamburg zum Blogst-Wochenende nehmen, euch ein bißchen Kenia zeigen, den Sweater Wheater Tag von Fee entgegennehmen, mein persönliches 2014 Revue passieren lassen...

 

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag mit viel Licht, Spaß und Glücklichmachern.
Habt es schön! Alles Liebe, xx

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Fernweh - "Short stories"

Das September-Thema der "Short Stories" [einer schönen Aktion von Bine & Andrea, die ich leider viel zu häufig verpasst habe] liegt nun schon ein wenig zurück, trotzdem möchte ich gern noch meine Gedanken dazu sammeln. Das Thema ist Fernweh  und das kenne ich gut. Weg an einen anderen Ort, ein Tapetenwechsel, den Alltag hinter sich lassen, die Arbeit, das Büro und die täglichen Aufgaben & Verpflichtungen einfach mal vergessen. Sich Auszeiten vom Alltag nehmen kann man sicher auch in der eigenen Stadt & Wohnung, aber eine Reise, und sei es nur ein Kurztrip ans Meer oder ein Städtetrip zu Freunden, bringt mir erst das Gefühl von Erholung und Urlaub. Ich mag die Vorfreude und das "Tage-zählen", die To-Do-Listen, den Moment, wenn man endlich die schönsten Kleider und Lieblingsdinge in den Koffer packen und sich für ein paar Stunden, Tage oder Wochen eine Auszeit nehmen kann... eine Auszeit vom manchmal doch ein wenig grauen Alltag - Zeit um abzuschalten, runterzukommen, neue Gedanken zuzulassen, zu überdenken, zu vergessen, um sich inspirieren zu lassen.. um neue Kraft zu tanken.


Ein Ort, der viel mit Fernweh und auch Heimweh zu tun hat, ist für mich der Flughafen. So gern bin ich dort, mag die Aufregung, die freudigen Gesichter, die Durchsagen, das Suchen nach dem eigenen Flug, einfach die ganze Atmosphäre. Und gibt es etwas Schöneres, als Paare oder Familien zu beobachten, die aufregt auf einen lieben Menschen warten, immer wieder gespannt durch die sich öffnenden und schließenden Türen gucken, wann er denn nun endlich kommt und sich dann strahlend mit Tränen in den Augen in die Arme fallen? Mir fällt nicht so viel ein.

Ich bin gern an Orten, an denen ich schon einmal war und wo ich mein Herz ein wenig verloren habe, wo ich mich gleich fallen lassen kann, sobald ich da bin. So ist es manchmal kein Fern- sondern eher ein Heimweh. Ich mag es, Orte wiederzusehen, mich gleich ein Stück weit zuhause zu fühlen. Ich finde es herrlich entspannend zu wissen, wo es das leckerste Essen gibt, wo man die schönsten Bilder machen kann und wo der Cappuccino am besten schmeckt. Mag es, morgens früh aufzustehen und erstmal einen langen Spaziergang zu machen, die Sonne zu sehen und den Meeresgeruch zu riechen, auf dem Heimweg frische Brötchen zu kaufen und dann mit einem Milchkaffee gemütlich in den Tag zu starten. Ich freue mich, Altes wiederzusehen, aber auch Neues zu entdecken.


So viele europäische Städte möchte ich noch sehen, erleben, mit der Kamera erkunden und einfach ein paar schöne Stunden dort verbringen. Möchte mit der alten Straßenbahn durch Lissabon fahren und danach Pasteis de Nata in einem kleinen Straßencafe essen. Nach Spanien reisen, die für mich schönste Sprache in den Ohren haben und es mir in einer urigen Tapas-Bar gut gehen lassen. Möchte Skandinavien kennenlernen - mich durch Kopenhagen treiben und inspirieren lassen, durch die schönen Einrichtungsläden bummeln.. im Frühling durch Stockholm laufen, das viele Wasser sehen, Fika machen... nach vielen, vielen Jahren endlich wieder nach Paris reisen, am liebsten mit meiner Freundin R. - mit einem Picknick mit Baguette & Käse, Wiedersehen mit Orten, an denen wir früher einmal gemeinsam waren, ein typisch französisches Frühstück in einem süßen Straßencafe genießen. Möchte so gern einmal in die Toskana, durch die wunderbare Landschaft fahren, italienisches Essen genießen, mich an der Gegend nicht satt sehen können... einen Finca-Urlaub erleben. Und ein großer Wunsch ist es, mal ein paar Tage auf einer Kykladen-Insel erleben, den Kontrast der weißen Häuser und des blauen Meeres mit eigenen Augen sehen. Möchte gern einmal durch Wien bummeln, den Naschmarkt besuchen, die schönen alten Häuser bewundern.

Es zieht mich momentan mehr nach Europa als in die weite Welt, auch wenn ich dort gern einmal ein paar Flecken sehen und kennenlernen möchte - Indonesien und Vietnam. New York, abseits der großen Sehenswürdigkeiten. Und noch einmal nach Afrika... zurück dorthin, wo ich vor über 4 Jahren war und woran ich immer und immer wieder zurückdenke... dazu bald mehr.

Und wisst ihr, was ich am Fernweh & Reisen auch sehr gern mag und was ich nicht missen möchte? Die Vorfreude auf Zuhause. 


Habt einen wunderbaren Tag. Alles Liebe, xx